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8. Mai: Gemeinsam gedenken mit Karl Markus Gauß
Der Essayist Karl Markus Gauß ist Hauptgast der Gedenkstunde beim Mahnstein am 8. Mai 2026 in Braunau. Danach rückt er im Dieselkino mit dem Filmporträt „Schlendern ist mein Metier“ und anschließendem Gespräch selbst in den Mittelpunkt. Der Verein für Zeitgeschichte lädt herzlich ein.
Mit Karl Markus Gauß ist am 8. Mai 2026 einer der bedeutendsten Schriftsteller und öffentlichen Intellektuellen Österreichs in Braunau zu Gast. Der Abend verbindet das offizielle Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus mit einer filmischen Annäherung an Leben und Denken von Gauß sowie mit einem persönlichen Gespräch.
Freitag, 8. Mai 2026, 18.00 Uhr
Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus
Mahnstein, Salzburger Vorstadt, Braunau
Den Auftakt bildet die jährliche Gedenkstunde beim Mahnstein in der Salzburger Vorstadt. Es sprechen der Schriftsteller Karl Markus Gauß sowie der Braunauer Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher.
Freitag, 8. Mai 2026, 20.00 Uhr
Filmvorführung „Schlendern ist mein Metier“ mit anschließendem Gespräch
Dieselkino Braunau
Im Anschluss an die Gedenkstunde wird im Dieselkino Braunau der Film „Schlendern ist mein Metier“ des Regisseurs Johannes Holzhausen gezeigt. Der 2025 uraufgeführte Film widmet sich dem in Salzburg lebenden Schriftsteller und Philosophen Karl Markus Gauß, der vor allem durch seine literarischen Reisen zu den Minderheiten Europas bekannt wurde.
Der Film zeichnet ein vielschichtiges Porträt eines Autors, für den Erzählen stets auch ein Ankämpfen gegen das Vergessen ist.
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Autor statt.
Karten ab 7,50 Euro sind an der Kinokasse sowie im Online-Vorverkauf unter braunau.dieselkino.at erhältlich.
Weitere Infos zum Film finden Sie hier.
Zur Gedenkveranstaltung
Die Gedenkstunde am Mahnstein wird von der Stadtgemeinde Braunau, dem Verein für Zeitgeschichte Braunau und dem Mauthausen Komitee Österreich veranstaltet. Sie ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der Befreiungsfeiern rund um den 8. Mai und versteht sich als öffentliches Zeichen gegen das Vergessen sowie als Einladung zur Auseinandersetzung mit Geschichte, Verantwortung und Gegenwart.
Der Mahnstein wurde 1989 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Gerhard Skiba errichtet. Mit seiner Inschrift steht er bis heute für das Bekenntnis der Stadt Braunau zu Frieden, Demokratie und historischer Verantwortung.
Die Veranstalter laden herzlich zur Teilnahme an beiden Programmpunkten ein.